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Foto: BGL. - Da Rhododendren ihren natürlichen Standort im Wald haben, bevorzugen sie auch im Garten einen halbschattigen Platz. Foto: BdB. - Von Rot, Pink, Rosa und Violett bis zu Orange, Gelb, Creme und Weiß - das Farbspektrum der Rhododendronblüten ist sehr breit gefächert. Bei der Auswahl der Rhododendren sollte man sich rechtzeitig auf ein Farbkonzept festlegen. Landschaftsgärtner empfehlen entweder, sich für einen einzigen Farbton zu entscheiden oder Blütenfarben zu wählen, die im starken Kontrast zueinander stehen. Ein Durcheinander zufälliger, nicht geplanter Farben in einem Beet nebeneinander ist zu vermeiden. Allerdings lassen sich selbst rosa- und orangefarbene Blüten - die eigentlich nicht miteinander harmonieren würden - durch das gekonnte zusätzliche Einbringen von weißblühenden Sträuchern gut kombinieren. Durch eine geschickte Arten- und Sortenwahl kann sich zudem die Blütezeit der Rhododendren im Garten von Ende März bis Ende Juni erstrecken.

Obwohl es so viele unterschiedliche Rhododendronarten und -sorten gibt, wirken reine Rhododendrongärten manchmal etwas langweilig und trist. Vor allem dann, wenn die Blütezeit vorbei ist. Landschaftsgärtner wählen deshalb als Begleiter Pflanzen, die vor oder nach der Rhododendronsaison mit schönen Blüten, silbrigen und hellgrünen Blättern oder leuchtender Herbstfärbung die Blicke auf sich ziehen. Die Experten wissen genau, welche Begleitpflanzen gut mit den Rhododendren harmonieren und welche die gleichen Ansprüche an den Standort stellen. Da sie auch abschätzen können, wie groß einzelne Pflanzen werden und wie sehr sie sich ausbreiten, können sie durch gezielte Pflanzenauswahl vermeiden, dass sich die Gewächse später gegenseitig behindern.

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