Wildvoegel-fuettern Vogelfutterstation3Quelle: LANDSPIEGELIm Herbst wird es früher dunkel. Oft ist es nasskalt. Da bleibt man lieber zu Hause, als draußen Sport zu treiben. Dabei ist das genau der richtige Weg, um auf umweltfreundliche Weise fit zu bleiben.

Wildvoegel-fuettern Vogelfutterstation3Quelle: LANDSPIEGEL

Bei gefrorenem Boden und Schnee haben Vögel häufig Probleme geeignete Nahrung zu finden. Aus diesem Grund ist das Vögel füttern im Winter für viele Menschen selbstverständlich Dabei gilt es, einige Grundregeln zu beachten.

Vögel haben eine Körpertemperatur von rund 40 Grad. Um diese im Winter aufrecht zu erhalten, benötigen sie jede Menge Energie. Durch die vielen landwirtschaftlich genutzten und dicht bebauten Flächen sind immer weniger Lebensräume und Nahrungsquellen für Wildvögel vorhanden. In Gärten und Parkanlagen gibt es kaum Hecken wie Wacholder oder Holunder, die als Futterquelle dienen. Auch Laubhaufen, in denen für Vögel nahrhafte Insekten leben, werden regelmäßig beseitigt. Mit einfachen Mitteln können Vogelfreunde den Tieren beim Überleben helfen.

Möglichkeiten zur Fütterung: Futtersilo, Meisenknödel, Vogelhäuschen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Vögel im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon zu füttern.

Ein Vogelhäuschen, gefüllt mit Samen, eignet sich gut für den Garten. Wichtig ist, dieses freistehend und in ausreichender Höhe aufzustellen, um die Vögel vor Feinden zu schützen. Ein Nachteil des Vogelhäuschens ist, dass das Futter schnell verdreckt. Deshalb ist es notwendig, das Häuschen regelmäßig mit heißem Wasser zu reinigen. Außerdem ist es besser, wenig Futter hinein zu streuen und regelmäßig nachzufüllen.

Ein Futtersilo ist die hygienischere Variante. Die Vögel erreichen das Futter durch eine kleine Öffnung. Das verhindert, dass die Nahrung verkotet oder anderweitig verschmutzt wird. Gleichzeitig bleibt das Futter trocken.

Eine weitere Nahrungsquelle sind Meisenknödel, die man an Sträucher oder Bäume hängen kann. Futtersilos und Meisenknödel lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst herstellen. Wie das genau geht, verrät immowelt.de.

Das richtige Futter

Vögel nehmen nicht jedes Futter an. Vogelliebhaber sollten deshalb zuerst beobachten, welche Vogelarten in ihrer Umgebung vorkommen. Je nachdem, ob es Körner- oder Weichfutterfresser sind, ist ein anderes Futter zu wählen. Körnerfresser wie Ammer, Dompfaff, Fink, Meise oder Spatz lieben Hanfsamen, Mohn, Leinsamen, zerkleinerte Erdnüsse oder eingefettete Haferflocken.

Weichfutterfresser bevorzugen Beeren wie Holunder, Liguster, Eberesche oder Weißdorn. Auch Rosinen, getrocknetes Obst, Haferflocken und Kleie essen sie gerne. Zu den Weichfutterfressern gehören beispielsweise Baumläufer, Amsel, Drossel, Heckenbraunelle, Star und Rotkehlchen.

Ob selbst zusammengemischt oder gekauft: Beim Vögel füttern ist ambrosiafreie Nahrung wichtig. Der Ambrosiasamen schadet zwar nicht den Vögeln, aber der Bevölkerung und der Umwelt. Die Ambrosie stammt ursprünglich aus Amerika und löst extreme Pollenallergien aus. Häufig wird sie gerade durch billiges Vogelfutter weit verbreitet. Zudem darf die Nahrung nicht salzig sein. Das ist für Wildvögel gesundheitsschädigend. Brot ist ebenfalls nicht das Richtige, denn es quillt ihren Magen auf.

Bei Minustemperaturen ist neben dem Futter auch das Trinkwasser schwer zu finden. Eine kleine Schale mit höchstens zwei Zentimeter tiefes Wasser reicht aus, um die Vögel zu versorgen. Damit es nicht einfriert, sollte es regelmäßig gewechselt werden. Wer einen flachen Stein in die Schale legt, der aus dem Wasser herausragt, bietet den Tieren eine ideale Plattform, um sich niederzulassen.

 

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