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Auch Kohlrabi-Blätter mitverwenden
Kohlrabi-Blätter sollten bei der Zubereitung immer mitverarbeitet werden. Denn sie enthalten besonders viele Vitamine und Mineralstoffe und sind dadurch noch wertvoller als die Kohlrabi-Knolle, betont das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse in Bonn.
Große, knackige Blätter können mitgegart und kleine, zarte gehackt wie Kräuter über Salate, Gemüse und Suppen gestreut werden. Kohlrabi-Sorten unterscheiden sich durch ihre Schalenfarbe: Sie reicht von weiß beziehungsweise zartgrün zu blau bis violett. Das Fleisch ist aber immer weiß. Frischer Kohlrabi hat grüne und knackige Blätter. Besonders aromatisch sind kleinere Knollen. Das auch Stängelrübe genannte Gemüse eignet sich für Suppen, Füllungen, Eintöpfe und Aufläufe. Warm zubereitet passt es gut zu Fleischspeisen, roh schmeckt es zum Beispiel zusammen mit Rettich, Möhren, Nüssen, gekochten Eiern und vielen frischen Kräutern als Salat.
Kohlrabi sollte möglichst rasch gegessen werden. Er hält sich aber ohne Blätter etwa eine Woche im Gemüsefach des Kühlschranks. Geschält wird die Knolle von der Wurzel zum Blattansatz hin. Bei sehr jungen, zarten Knollen reicht es, am Wurzelansatz eine Scheibe abzuschneiden und dann die Haut abzuziehen. Sie können im Ganzen gegart werden. Ältere und größere Exemplare sollten zerkleinert werden. In wenig Salzwasser mit etwas Fettzusatz brauchen sie etwa 15 bis 20 Minuten, um gar zu werden.
